Unser Hohner Kinderhaus e.V.
ist eine Elterninitiative.

Von lat. Initiare: „den Anfang machen, einführen“, Initiative: „erster tätiger Anstoß zu einer Handlung, Entschlusskraft, Unternehmungsgeist; Fähigkeit, aus eigenem Antrieb zu handeln“.
Das Hohner Kinderhaus begründet sich auf dieser Idee, die durch Kraft und Einsatz der Eltern umgesetzt werden konnte und bis heute getragen wird.
Das Hohner Kinderhaus e.V. liegt im Stadtteil Hohne von Lengerich. Das Fachwerkhaus wurde 1991 von dem Verein gemietet und zur Kindertagesstätte umgebaut. In unserer zweigruppigen Tageseinrichtung betreuen wir insgesamt 38 Kinder im Alter von 0,4 Jahren bis zum Schuleintritt. Unser Anliegen ist es, den Kindern im Kita-Alltag einen Lebensraum zu schaffen, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen und freudig ihre Lebenswelt erkunden können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns. Bei einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen unser Kinderhaus und können alle Fragen besprechen. Ihr Ansprechpartner Thomas Kipp (Leitung Kindergarten) freut sich auf Sie.

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Pädagogisches Konzept

„Hilf mir, es selbst zu tun!“

In unserer Kindertagesstätte arbeiten wir nach dem kindzentrierten Ansatz; das bedeutet, jedes Kind steht mit seiner persönlichen Entwicklung im Vordergrund. Wir bieten jedem Kind seine individuelle Zeit zum intensiven Spiel. Das Kind legt Dimensionen und den Ort seines Spielens selber fest. Wir stehen den Kindern im Spiel gerne zur Seite und geben Impulse zur weiteren Entwicklung des Spielverlaufes. Außerdem stehen wir als Ansprechpartner oder aktiver Spielpartner zur Verfügung, wenn die Kinder dieses wünschen.

Räumlichkeiten

BÄRENGRUPPE

GRUPPENRÄUME

Die Gruppenräume werden in Zusammenarbeit von Erziehern und Kindern gestaltet.

MÄUSEGRUPPE

Feste Bestandteile in jeder Gruppe sind:

  • eine Kreativecke

  • ein Frühstücksbereich

  • ein Bau- und Konstruktionsbereich

  • eine Kuschel- und Leseecke

  • verschiedene Spielteppiche

NEBENRAUM

FLEXIBLE NEBENRÄUME

Der Nebenraum jeder Gruppe ist variabel nutzbar, z.B. als zusätzlicher Bewegungsraum, Rollenspielraum oder für Kleingruppenarbeit.

Er dient aber auch als Ruheraum, um den Kindern Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

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KINDER
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PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE
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GRUPPEN
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VERSCHOLLENE BAUKLÖTZE

AUSSENBEREICH

NATURNAH ERLEBEN

Ein großzügiges Außengelände, mit vielen Bäumen und Sträuchern ist naturreich gestaltet und bietet den Kindern genügend Schatten zum Spielen.

Ein Spielplatz mit verschiedenen Spielgeräten und einem Fahrplatz stehen den Kindern zur Verfügung.

Darauf befinden sich:

  • zwei Schaukelbereiche
  • zwei Rutschen
  • Spielhäuser
  • Seilgarten
  • Balancierpfad
  • Sandkästen
  • Matschbereich
  • Freispielfläche

Das gesamte Außengelände ist für Kinder in allen Altersstufen geeignet.

TAGESABLAUF

7.15 8.45 Bringphase, Freispiel
8.45 9.00 Morgenkreis, Begrüßung, Gruppenstruktur, Erzählkreise, singen, Kreisspiele
9.00 10.00 gemeinsames Frühstück
10.00 12.00 Freispiel drinnen und draußen, Angebote, Projekte (gruppenübergreifend)
12.00 13.00 gemeinsames Mittagessen
13.00 16.30 Abholzeit, individuelle Ruhephase, Bücherwurm, ruhiges spielen, gruppenübergreifendes spielen am Nachmittag (drinnen und draußen)

WIEDERKEHRENDE ANGEBOTE

Wiederkehrende Angebote in unserer Einrichtung sind:

  • reiten

  • turnen

  • Singkreis

  • Bücherwurm

  • Willi (Willi ist eine Handpuppe, die uns jede Woche besuchen kommt um zu singen, zu tanzen, zu musizieren…)

  • Schulkinderfrühstück

  • Musikschule (wir stellen der integrativen Kunst und Musikschule unsere Räumlichkeiten zur Verfügung)

  • Spielzeugtag

  • Brot backen

  • Eltern – Kind – Nachmittage

  • Feste und Feiern (Laternenfest, Sommerfest, Großelternnachmittag…)

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt,
sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“

-Francois Rabelais-

PÄDAGOGISCHE SCHWERPUNKTE

FREISPIEL

Das Spiel ist die ureigenste Ausdrucksform des Kindes. Es ist eine Tätigkeit, die für die kindliche Entwicklung von außerordentlicher Bedeutung ist. Das Spiel ist für Kinder die natürliche und typische Art, sich mit der Umwelt auseinander zu setzen und umfassend zu lernen. Für die Entwicklung des Kindes ist das Spiel sehr wichtig, da es dem Kind auf angemessene Art und Weise viel lehrt, was es zum Leben braucht.
Kinder verarbeiten im Spiel die Wirklichkeit. Das Kind erlebt im Spiel Erfolge und Misserfolge, Über- und Unterordnung, die Überwindung von Angst, es lernt Fairness und die Einhaltung von Regeln.

Durch ausdauerndes freies Spielen entwirft das Kind Fähigkeiten, die Grundlagen zur Lebensbewältigung und speziell für das schulische Lernen bilden. Diese Fähigkeiten sind wichtig, um neuen und unbekannten Anforderungen gewachsen zu sein. Wir sehen das Spiel nicht als Alternative sondern als Möglichkeit zum Lernen!
Lernfähigkeit setzt Spielfähigkeit voraus. Aus diesem Grund schaffen wir Freiheit und Zeit, die wichtigsten Voraussetzungen für selbstbestimmtes, fantasievolles und bewegungsaktives Spiel.

Die Mitarbeiter begleiten und fördern die Kinder im Kindergartenalltag. Sie schaffen eine anregende Umgebung für das Freispiel und regen parallel dazu durch Angebote und Impulse, neue Spiel- und Lernprozesse an.

Dadurch können die Erzieher aktiv am Spiel teilnehmen, sie sind Ansprechpartner, bieten und unterstützen Lösungsmöglichkeiten und geben Hilfestellung. Zudem können die Erzieher Beobachtungen durchführen.

Durch das Spiel werden – mit Spaß an der Freude – alle Bereiche gefördert, die die Entwicklung und Persönlichkeitsentfaltung des Kindes ausmachen.

SPRACHE

Kinder orientieren sich in ihrem Spracherwerb an Bezugspersonen und der Umwelt.
Als Vorbild haben wir pädagogischen Fachkräfte Freude an der Sprache und am Sprechen.
Unser Wunsch ist es, dass die Kinder unserer Einrichtung eine gut verständliche Umgangssprache erwerben, über einen ausreichenden Wortschatz verfügen und diesen auch anwenden, sowie sich weitgehend grammatikalisch korrekt ausdrücken können.
Sprechfreude beim Kind fördern wir durch vielfältige Sprachanregungen von außen.

INTEGRATION

Wenn Kinder mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen oder chronischen Krankheiten unsere Tagesstätte besuchen, sprechen wir von integrativer Arbeit.
Seit vielen Jahren bieten wir dieses Konzept in unserer Einrichtung an.
Eine sinnvolle Übersetzung des Wortes Integration bedeutet für uns ein harmonisches Miteinander trotz bestehender Unterschiede und die Anerkennung des Andersseins verschiedener Menschen in einer Gemeinschaft (niemand wird an den Rand gestellt).

Durch unsere langjährige Erfahrung mit der integrativen Arbeit haben wir festgestellt, das gegenseitige Akzeptanz und soziales Miteinander gelebt werden. Wir empfinden diesen Teil der pädagogischen Arbeit als Bereicherung für unsere Einrichtung.

ZUSAMMENARBEIT MIT ANDEREN INSTITUTIONEN

Der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen stehen wir offen gegenüber. Somit können unterschiedliche Kompetenzen zum Wohle der Kinder und im Interesse der Eltern genutzt werden. Durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch wird die pädagogische Arbeit
reflektiert. Inhalte und Arbeitsweisen werden transparent gemacht und ein größeres
Handlungsfeld wird geschaffen.

Wir arbeiten mit folgenden Institutionen zusammen:

  • Kindertagesstätten

  • Grundschulen /Förderschulen

  • Fachschulen

  • Frühförderstellen

  • Therapeutische Dienste

  • Gesundheitsamt

  • Beratungsstellen

  • Elternberatungsstellen

  • Jugendamt Kreis Steinfurt

  • LWL

  • Zahngesundheit

  • Vereine und Verbände

SO KÖNNEN WIR UNS KENNENLERNEN

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